| Gedanken des Kapellmeisters |
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„Die Es-Klarinette ist bei den Takten 4 bis 9 zu laut, die Trompeten spielen im Takt 4 nicht exakt, …“ so stand es im Bericht der Kommission beim Wertungsspiel im Jahr 1989 der Musikkapelle …. Und die Kommission hatte das genau richtig erkannt. Mit den Trompetern hatte der Kapellmeister ja oft geübt, es war einfach zu schwer, beim Es-Klarinettisten war es komplizierter. Ihm konnte man nicht so einfach sagen, dass er zu laut spielt – aus seiner Sicht spielte er eher zu leise. Den Es-Klarinettisten konnte man leicht beleidigen, und ob er dann beim nächsten Konzert noch kommt … „Auf die Stimmung kommt es an!“ sage ich heute. Ich meine das aus zweierlei Sicht:
Ein kleiner Tipp an unser Publikum: Lassen Sie sich nicht zu viel auf die zweite Stimmung in Ihrem Zuhören ein. Im Extrem: mit dem Stimmgerät zum Konzert gehen, um dann genau zu wissen, ob die Kapelle heute stimmt. Dann haben Sie nur einen kleinen Teil des Konzertes gehört! Und viel versäumt. Robert Schmidhofer, Okt. 2006 |
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